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Caritas kritisiert Ablehnungspraxis der Krankenkassen

Bistum. Die Zahl der beratenen Frauen ist 2011 leicht zurückgegangen, aber der Aufwand für die Kurberaterinnen der Bistums-Caritas stieg: Statt im Durchschnitt 1,7 Gespräche wie 2010 waren im vergangenen Jahr 2,2 notwendig, teilte die Bistums-Caritas am Mittwoch (29.02.2012) mit.

Weil die Erstbewilligungen um mehr als 15 Prozent zurückgegangen seien, habe es mehr Gesprächsbedarf wegen Widersprüchen gegeben, sagte Caritas-Referentin Maria Schumacher. Scharf kritisiert sie, dass einige Krankenkassen bei Finanzproblemen das "Sparpotenzial" der Kuren entdeckten. 2011 konnten von 5.335 beratenen Frauen 2.033 eine Kur antreten. 2010 waren es 2.407 von 5.831.

Während die AOK in 73,5 Prozent der Fälle Zusagen erteile, lehnten andere Kassen die Hälfte der Anträge zunächst ab. Dass viele Widersprüche zum Erfolg führten ist für Schumacher ein Indiz, dass "entweder erst einmal systematisch falsch entschieden oder nicht genau hingeschaut wird".

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